• 2021 Moria Lesbos ©Willi Filz

Aktuelles


Solidarität kennt keine Nationalität – Aufnahmebedingungen für alle Schutzsuchenden verbessern

Die Flüchtlingsräte und PRO ASYL fordern die Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes, die freie Wohnortwahl und die dezentrale Unterbringung für alle Geflüchteten. Bei ihrer gemeinsamen Konferenz haben die Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL sich intensiv mit den aktuellen Bedingungen geflüchteter Menschen in Deutschland auseinandergesetzt. Insbesondere der brutale Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine zwingt Millionen Menschen zur Flucht. Wir begrüßen, dass Menschen, die aus der Ukraine fliehen, jetzt visumsfrei in Deutschland einreisen dürfen und hier großzügig aufgenommen werden. Mit dem „vorübergehenden Schutz“ nach §24 AufenthG erhalten sie unkompliziert eine Aufenthaltserlaubnis, können ihren Wohnort frei wählen und unterliegen keinem Arbeitsverbot. Dies wäre unter den Bedingungen des Asylverfahrens, das auf Kontrolle und Abschreckung basiert, nicht möglich gewesen.
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Solidarität jetzt – Internationale Studierende aus der Ukraine brauchen Perspektive auf Fortsetzung ihres Studiums in Deutschland

Presseerklärung 21. März 2022 Bundes- und landesweite Studierenden- und Menschenrechtsorganisationen setzen sich dafür ein, dass alle aus der Ukraine geflohenen internationalen Studierenden ihr dort begonnenes Studium in Deutschland oder einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union fortsetzen und beenden können. Bei Bund und Ländern mahnen sie die Herstellung von Aufenthaltssicherheit, die Schaffung von Zugangsmöglichkeiten zu den Hochschulen und weitere unterstützende Maßnahmen für internationale Studierende aus der Ukraine an.
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Angriffskrieg auf die Ukraine: Rassismus auf der Flucht

Ukrainer*innen auf der Flucht werden mit offenen Armen und grenzenloser Solidarität in den europäischen Nachbarstaaten empfangen. Das ist ein sehr Mut machendes Signal. Aber es gibt auch eine erschütternde Seite. Schwarzen Fliehenden wird die Ausreise aus dem Kriegsgebiet massiv erschwert.
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Afghanistan Situation von Frauen in Afghanistan von 1996 - 2022

Der 48. Länderreport des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge informiert über die aktuelle Situation von Frauen in Afghanistan. Der Report beinhaltet einen Rückblick auf die erste Talibanherrschaft (1996 – 2001) und die Zeit der Islamischen Republik (2001 – 2021). Die Situation für Frauen hat sich mit der Machtübernahme der Taliban im August 2021 verschärft. Während die aktuelle Gesetzeslage nur einzelne Bereiche abdeckt und viel Interpretationsspielraum lässt, zeichnet sich eine Steigerung von Gewalt gegen Frauen bei gleichzeitiger Verschlechterung der Schutzsituation ab. Außerdem sind Frauen und Mädchen größtenteils aus dem Bildungssystem und vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen und ihr Zugang zu Gesundheitsversorgung und humanitärer Hilfe ist stark eingeschränkt.
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Ratsbeschluss: Schneller Schutz für Flüchtlinge aus der Ukraine

03.03.2022 Asyl in Deutschland Die europäischen Innenminister*innen diskutieren heute in Brüssel über die Erteilung eines speziellen Schutzstatus für Flüchtlinge aus der Ukraine. Sie müssten kein Asylverfahren durchlaufen, der Schutz kann bis zu drei Jahre gelten. PRO ASYL stellt hier alle wichtigen Informationen über den »vorübergehenden Schutz« zusammen.
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Flüchtlingspolitische Forderungen zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2022

Derzeit suchen so viele Menschen wie nie zuvor nach Schutz irgendwo auf dieser Welt. Sie alle haben ein Recht auf eine menschenwürdige Behandlung, ein faires Asylverfahren, eine angemessene Unterbringung und Gesundheitsversorgung. Gemeinsam mit vielen anderen Initiativen und Organisationen fordert der Flücht- lingsrat NRW alle zur Landtagswahl 2022 antretenden Parteien und Kandidatinnen auf, sich für die Rechte von Schutzsuchenden und die Wahrung von Menschenrech- ten in unserem Bundesland einzusetzen. Auf Bundesebene muss das Land NRW da- rauf hinwirken, dass die im neuen Bundeskoalitionsvertrag auch enthaltenen posi- tiven flüchtlingspolitischen Aspekte zügig in die Tat umgesetzt werden. Auf den folgenden Seiten formulieren wir konkrete Erwartungen an die künftige Landesregierung.
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Wichtige Infos zu Einreise und Verbleib in Deutschland für Ukrainer*innen

Mit Entsetzen schauen wir auf den russischen Einmarsch in der Ukraine. Auch für viele Ukrainer*innen in Deutschland steht die Welt nun Kopf: Die Angst um Familie und Freund*innen ist groß. Bei manchen kommt die Sorge um den eigenen Aufenthalt in Deutschland hinzu. PRO ASYL stellt folgend die rechtliche Situation dar und Forderungen auf. Am Donnerstag dem 24. Februar 2022 wurde die Ukraine auf Befehl des russischen Präsidenten Putin vom russischen Militär angegriffen – nur einen Tag später wird davon berichtet, dass die ersten russischen Truppen bereits in der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind. Laut dem UN-Flüchtlingswerk sind über 100.000 Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht vor den Kampfhandlungen, Tausende versuchen zudem das Land zu verlassen. Quelle: https://www.proasyl.de/news/wichtige-infos-zur-einreise-und-verbleib-in-deutschland-fuer-ukrainerinnen/ PRO ASYL fordert den sofortigen Stopp aller Kampfhandlungen. Alle Beteiligten müssen zurück an den Verhandlungstisch. Die Fortsetzung des Krieges wird zu vielen Toten und vielen Tausend Flüchtlingen führen. Auch Deutschland muss sich darauf einstellen und sich aktiv an der Aufnahme von Flüchtlingen beteiligen. Pressemitteilung vom 24,02,2022, Quelle: https://www.proasyl.de/pressemitteilung/pro-asyl-zum-krieg-gegen-die-ukraine-fluchtwege-oeffnen/
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10 Punkte-Positionspapier "Vergesst Afghanistan nicht! Handelt jetzt!"

Verfasst und veröffentlicht haben den nachfolgenden Zehn-Punkte-Plan PRO ASYL, Luftbrücke Kabul und das Patenschaftsnetzwerk Afghanische Ortskräfte: 1.) Direkte Evakuierungen aus Afghanistan Evakuierungsflüge direkt aus Afghanistan nach Deutschland müssen mit Priorität verhandelt werden. Wir brauchen eine doppelte Luftbrücke: Auf dem Hinflug sollten die Flugzeuge humanitäre Hilfsgüter liefern, auf dem Rückflug bedrohte Menschen mitnehmen und in Sicherheit bringen. Für Menschen mit Aufnahmezusage müssen in Deutschland Visa on Arrival erteilt werden. Die für ihre Einreise notwendige Sicherheitsprüfung kann und muss angesichts der Verfolgungslage in Deutschland stattfinden. Das Bundesinnenministerium muss die bei der Vorgängerregierung entwickelte Abwehrhaltung aufgeben
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Pressemitteilung Refugio e.V.

Manfred Paul im Vorstand von Refugio e.V Manfred Paul, ehemaliger Schulleiter der GHS Aretzstraße, wurde auf der gestrigen Mitgliederversammlung einstimmig in den Vorstand von Refugio e.V gewählt. Die Nachwahl war nötig, nach dem Dr. Stefan Kirschgens aus persönlichen Gründen im März diesen Jahres sein Vorstandsmandat niedergelegt hatte. "Nun sind wir wieder komplett", freuen sich Andrea Genten, Martin Hilgers und Erik Sauer vom Vorstand von Refugio e.V. Auf eine gute Zusammenarbeit freuen sich auch Susanne Bücken, Geschäftsführerin des Café Zuflucht, sowie das gesamte Team des Café Zuflucht.
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Jahresbericht 2020 Refugio e.V.

Grußwort der Redaktion Liebe Leser*innen, Liebe Unterstützer*innen und Interessierte des Café Zuflucht, Im Jahr 2020 waren nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) welt-weit rund 80 Millionen Menschen auf der Flucht, mehr als die Hälfte davon waren Minderjährige. Dementgegen ist in dem gleichen Zeitraum die Zahl der in Deutschland gestellten Asylanträge auf den niedrigsten Stand seit 2012 ge-sunken. So sind in 2020 beim Bundes-amt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) 122.170 Asylanträge eingegan-gen, dies entspricht einem Rückgang von 26,4 Prozent im Vergleich zum Vor-jahr. Von diesen Anträgen wurden jedoch nur rund 76.000 Anträge von Menschen gestellt, die tatsächlich im Jahr 2020 in die Bundesrepublik Deutschland geflüchtet sind.
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